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Was sagt das Gesetz zu THCP in Frankreich? Ist es im Speicheltest nachweisbar?

Was sagt das Gesetz zu THCP in Frankreich? Ist es im Speicheltest nachweisbar?

 

THCP und Speicheltest: Ist es 2026 nachweisbar?

Cannabis enthält über 120 chemische Verbindungen, die als Cannabinoide bezeichnet werden. Unter ihnen sind THC und CBD die bekanntesten, aber es gibt auch andere, weniger bekannte Moleküle wie THCP, die besonders starke Wirkungen haben. Was passiert, wenn Sie THCP-Produkte konsumieren und einem Drogentest unterzogen werden? In unserem THC-Shop finden Sie eine Auswahl an Produkten, die der europäischen Gesetzgebung entsprechen. In diesem Artikel beantworten wir alle Ihre Fragen zur Nachweisbarkeit von THCP.

Genaue Definition des Moleküls THCP

THCP ist ein Cannabinoid, das zur Familie der Phytocannabinoide gehört. Es wurde erstmals 2019 von einem Team italienischer Forscher isoliert. Es ist ein Homolog von THC mit der gleichen Summenformel (C23H34O2), aber einer anderen räumlichen Struktur. Seine Seitenkette besteht aus sieben Kohlenstoffatomen im Gegensatz zu fünf bei THC, was ihm eine 33-mal höhere Affinität zum CB1-Rezeptor, der an den psychoaktiven Wirkungen von Cannabis beteiligt ist, und eine 5- bis 10-mal höhere Affinität zum CB2-Rezeptor, der an den entzündungshemmenden Wirkungen beteiligt ist, verleiht.

THCP kann daher ein intensiveres Gefühl von Euphorie und Entspannung hervorrufen als THC, aber auch unerwünschte Wirkungen wie Angstzustände oder Wahrnehmungsstörungen. Es könnte auch entzündungshemmende, schmerzstillende und antiemetische therapeutische Eigenschaften haben. THCP ist natürlicherweise in sehr geringen Mengen in der Cannabispflanze vorhanden (zwischen 0,0023 % und 0,0136 % des Trockengewichts). Es gibt jedoch auch Produkte auf Basis von synthetischem THCP, die in Form von Blüten, Gummis oder Vape Pens erhältlich sind.

Erklärung der Speicheltests zur Drogenfahndung

Speicheltests zur Drogenfahndung ermöglichen den Nachweis bestimmter Substanzen im Speichel. Sie werden von Strafverfolgungsbehörden, Arbeitgebern oder Ärzten zur Kontrolle des Drogen- oder Alkoholkonsums eingesetzt. Schnell und nicht-invasiv, bestehen sie darin, eine Speichelprobe mit einem Stäbchen oder Schwamm zu entnehmen und diese dann in ein Gefäß mit einem chemischen Reagenz zu geben, das je nach gesuchter Substanz die Farbe ändert.

Diese Tests messen nicht die Menge der Substanz im Speichel, sondern nur deren An- oder Abwesenheit. Sie ermöglichen daher keine Bewertung des Intoxikationsgrades der Person, noch das Datum oder die Häufigkeit des Konsums. Sie zeigen lediglich an, ob die Person eine Substanz innerhalb eines bestimmten Zeitraums konsumiert hat.

Ist THCP in Speicheltests nachweisbar?

Ja. Wie alle Tetrahydrocannabinol-Derivate kann THCP zu einem positiven Ergebnis bei einem Drogentest führen. Tatsächlich werden alle THC-Derivate von demselben Enzym im Körper (THC-COOH) abgebaut, und ihre strukturellen Ähnlichkeiten führen dazu, dass sie von denselben Reagenzien erkannt werden. Es gibt jedoch noch keine umfassenden Studien, die die Nachweisunterschiede zwischen THCP und THC mit Sicherheit belegen könnten.

Unterschiede zwischen THCP und CBD bei einem Drogentest

THCP und CBD haben unterschiedliche Nachweiszeiten im Speichel. CBD ist weniger lipophil als THCP, was bedeutet, dass es sich weniger in Fetten löst, weniger im Fettgewebe gespeichert und schneller ausgeschieden wird. CBD hat eine Nachweiszeit im Speichel von etwa 6 Stunden, während THCP etwa 24 Stunden lang nachweisbar sein kann. Außerdem hat CBD eine andere Summenformel (C21H30O2) und reagiert nicht mit denselben chemischen Reagenzien wie THCP.

Falsch positive Ergebnisse bei Drogentests

Ein falsch positives Ergebnis ist ein Ergebnis, das die Anwesenheit einer Substanz anzeigt, obwohl diese tatsächlich nicht vorhanden ist. Mehrere Gründe können dieses Phänomen erklären: die Kontamination der Speichelprobe durch Kontakt mit Cannabis, die Interferenz mit anderen Substanzen wie bestimmten entzündungshemmenden Mitteln, Antidepressiva oder Hustensäften, deren chemische Struktur der von THCP ähnelt, oder ein menschlicher Fehler bei der Durchführung oder Interpretation des Tests.

Falsch negative Ergebnisse bei Drogentests

Ein falsch negatives Ergebnis ist ein Ergebnis, das das Fehlen einer Substanz anzeigt, obwohl diese tatsächlich vorhanden ist. Diese sind häufiger als falsch positive Ergebnisse. Eine Verdünnung der Probe durch starken Wasserkonsum oder Mundspülung, eine Degradation der Probe, wenn der Konsum lange zurückliegt, oder ein menschlicher Fehler können die Ursache sein.

Notwendige Abstinenzzeit zur Eliminierung von THCP

Im Allgemeinen sollte man den Konsum von Cannabis oder THCP-haltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor dem Test einstellen. Dieser Zeitraum kann bei gelegentlichem Konsum kürzer oder bei regelmäßigem Konsum länger sein. Der orale Konsum erfordert in der Regel eine längere Eliminationszeit als der inhalative Konsum. Es gibt keine Wundermethode, um die Eliminierung von THCP zu beschleunigen: Der einzige Weg ist, darauf zu warten, dass Ihr Körper es auf natürliche Weise verstoffwechselt.

Fazit

THCP ist ein Molekül mit stärkeren psychoaktiven und therapeutischen Wirkungen als THC. Es ist in einem Speichel-Drogenscreeningtest etwa 24 Stunden nach dem Konsum nachweisbar, wobei die Dauer je nach Person variiert. Speicheltests sind nicht zu 100 % zuverlässig und können falsch positive oder falsch negative Ergebnisse liefern. Im Zweifelsfall ist eine zweite Meinung durch Blut- oder Urinanalyse möglich.

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